
OpenClaw läuft auf einem kleinen Linux-VPS. Die Doku des Projekts nennt 1 vCPU und 1 GB RAM als absolutes Minimum und empfiehlt 2 GB oder mehr. Du installierst Node.js und OpenClaw, richtest das Gateway mit openclaw onboard --install-daemon als systemd-Dienst unter einem normalen Benutzer ein, schaltest Lingering an und hinterlegst einen API-Key von Anthropic oder OpenAI. Das Gateway lauscht nur auf Loopback, das Dashboard erreichst du über einen SSH-Tunnel oder Tailscale. Port 18789 bleibt zu.
Unten findest du jeden Schritt mit den Befehlen aus der Doku von OpenClaw, die Sicherheitsregeln für einen Agenten auf einem Server im Internet und welches unserer Pakete passt. Stand ist der 28. Oktober 2026.
Was OpenClaw ist und warum es auf einen Server gehört
OpenClaw ist ein Open-Source-Agent, mit dem du über Chat-Apps sprichst, die du sowieso nutzt, etwa WhatsApp, Telegram, Discord oder Slack. Er erledigt Aufgaben mit den Werkzeugen und Skills, die du ihm gibst. Im Zentrum steht das Gateway, laut Gateway-Doku ein dauerhaft laufender Prozess für Routing, Steuerung und die Verbindungen zu den Chat-Kanälen.
Genau da liegt das Problem mit dem Laptop. Die Hosting-FAQ zählt die Nachteile nüchtern auf: Ruhezustand und Netzabbrüche trennen die Verbindung, Updates und Neustarts unterbrechen das Gateway, und der Rechner muss wach bleiben. Ein VPS geht nicht in den Ruhezustand, und zuklappen kannst du ihn auch nicht.
OpenClaw selbst kostet nichts. Das Projekt steht unter der MIT-Lizenz und wird laut Website von der OpenClaw Foundation getragen, einer unabhängigen gemeinnützigen Organisation in den USA (501(c)(3)). Eine Bezahlversion gibt es nicht. OpenAI gehört zu den Spendern, und Projektgründer Peter Steinberger arbeitet dort, aber die Website stellt ausdrücklich klar, dass OpenClaw kein OpenAI-Produkt ist. Ältere Anleitungen sprechen noch von Clawdbot oder Moltbot. Gemeint ist dasselbe Projekt. Den Namen OpenClaw hat Steinberger am 29. Januar 2026 bekanntgegeben.
Wichtig für die Paketwahl: Das KI-Modell läuft nicht auf deinem Server. Claude läuft bei Anthropic, GPT bei OpenAI. Auf dem VPS laufen das Gateway, die Chat-Verbindungen, das Gedächtnis und die Arbeitsdateien des Agenten sowie die Befehle, die er ausführt. Deshalb brauchst du keine GPU. Jede Anfrage läuft aber über dein eigenes KI-Konto, also einen API-Key oder bei OpenAI auch dein ChatGPT-Abo, und dessen Nutzungslimits gelten weiter. Ein VPS hebt sie nicht auf.
VPS für OpenClaw: die Anforderungen
Das steht auf der Installationsseite und in der Hosting-FAQ:
- Node.js: 24.16.0 oder neuer auf der 24er-Linie oder 26.1.0 oder neuer. Empfohlen ist Node 26, und aus Sicherheitsgründen rät die Doku dringend zu 24.22.1+ oder 26.12.1+. Fehlt Node unter Linux, installiert das Installationsskript Node 24 LTS gleich mit.
- CPU und RAM: Das absolute Minimum sind 1 vCPU und 1 GB RAM. Empfohlen sind 1 bis 2 vCPU und mindestens 2 GB RAM, damit Logs, Medien und mehrere Kanäle Luft haben. Node-Tools und Browser-Automatisierung können laut FAQ einiges an Ressourcen ziehen.
- Speicherplatz: etwa 500 MB als absolutes Minimum.
- Betriebssystem: Ubuntu LTS oder ein anderes aktuelles Debian oder Ubuntu. Die FAQ nennt Ubuntu den am besten getesteten Weg unter Linux.
- Ein Modellanbieter: zum Beispiel ein API-Key von Anthropic oder OpenAI, mehr dazu weiter unten.
Wie klein der Server sein darf, zeigt OpenClaws eigene DigitalOcean-Anleitung: 1 vCPU, 1 GB RAM und 25 GB SSD unter Ubuntu 24.04 LTS, dazu 2 GB Swap. Lokale Sprachmodelle passen laut Anleitung nicht in 1 GB. Sie rät deshalb zu API-Modellen wie Claude oder GPT und bei Speichermangel zu einem Server mit 2 GB. Außerdem warnt sie vor fertigen Ein-Klick-Images von Drittanbietern, solange du deren Startskripte und Firewall-Voreinstellungen nicht geprüft hast, und arbeitet selbst mit einem sauberen Ubuntu 24.04 LTS. Willst du lokale Modelle trotzdem ausprobieren, lies vorher unseren Beitrag zu Ollama auf einem VPS ohne GPU (auf Englisch).
Falls du lieber auf Deutsch liest: Unter docs.openclaw.ai/de gibt es eine Übersetzung, die bei den Node-Versionen aber noch ältere Zahlen nennt (22.22.3+, 24.15+ oder 25.9+). Maßgeblich ist die englische Fassung, aus ihr stammen auch die Befehle unten.
OpenClaw auf dem VPS installieren
Die Schritte 1 bis 5 folgen der DigitalOcean-Anleitung von OpenClaw. Mit DigitalOcean selbst haben die Befehle nichts zu tun, es sind normale Befehle für Ubuntu 24.04. Melde dich mit den Zugangsdaten aus deinem Kundenbereich als root per SSH an, zum Beispiel mit ssh root@IP-DEINES-SERVERS. Ist das dein erster eigener Server, geh vorher die Checkliste für die erste halbe Stunde aus unserem Beitrag vServer mieten durch: SSH-Schlüssel, Firewall, Updates.
Schritt 1: System, Node.js und OpenClaw
apt update && apt upgrade -y
# Node.js 24 LTS installieren
curl -fsSL https://deb.nodesource.com/setup_24.x | bash -
apt install -y nodejs
# OpenClaw installieren, das Onboarding folgt später als normaler Benutzer
curl -fsSL https://openclaw.ai/install.sh | bash -s -- --no-onboard
Mit --no-onboard installiert das Skript OpenClaw, ohne den Einrichtungsassistenten zu starten. Den rufst du gleich als normaler Benutzer auf. Welche Node-Version jetzt installiert ist, zeigt dir node --version (Node.js-Doku). Aus Sicherheitsgründen empfiehlt OpenClaw mindestens 24.22.1. Genau diese Version war am 28. Oktober 2026 die neueste im Node-24-Repository von NodeSource, ein frisch eingerichteter Server erfüllt die Empfehlung also.
Schritt 2: Eigenen Benutzer anlegen und Lingering einschalten
adduser openclaw
usermod -aG sudo openclaw
loginctl enable-linger openclaw
su - openclaw
openclaw --version
Root brauchst du nur, um das System vorzubereiten. Alles Weitere erledigt der Benutzer openclaw. Ihm gehören die Daten unter /home/openclaw/.openclaw/, und das Gateway läuft als sein systemd-Benutzerdienst. Das Gateway samt Agentenbefehlen als root zu betreiben, nennt die Gateway-Doku unsicher und nicht unterstützt.
loginctl enable-linger ist die Zeile, die deinen Agenten am Leben hält. Ohne Lingering läuft der Dienst nach dem Abmelden nicht weiter. Die Gateway-Doku nennt einen Benutzerdienst mit Lingering den unterstützten Weg, das Gateway ohne Login-Sitzung zu betreiben. Richtest du OpenClaw unter deinem eigenen Benutzer ein, lautet der Befehl sudo loginctl enable-linger $(whoami).
Schritt 3: Assistent starten und Daemon einrichten
Als Benutzer openclaw startest du:
openclaw onboard --install-daemon
Der Assistent führt dich durch die Anmeldung beim Modellanbieter, die Chat-Kanäle, das Gateway-Token und die Installation des systemd-Benutzerdienstes. Bei der Modell-Anmeldung wählst du die Variante mit API-Key, dazu gleich mehr. Das Token brauchst du später für das Dashboard.
Meldet systemctl --user einen Fehler, weil auf dem Server keine Desktop-Sitzung läuft, setzt du laut Gateway-Doku diese Variable und versuchst es noch einmal:
export XDG_RUNTIME_DIR=/run/user/$(id -u)
Schritt 4: Swap anlegen
Die Anleitung empfiehlt Swap für Server mit 1 GB RAM. Bei 2 GB ist er kein Muss, als Reserve aber nützlich:
sudo fallocate -l 2G /swapfile
sudo chmod 600 /swapfile
sudo mkswap /swapfile
sudo swapon /swapfile
echo '/swapfile none swap sw 0 0' | sudo tee -a /etc/fstab
Die letzte Zeile trägt den Swap in /etc/fstab ein, damit er einen Neustart übersteht.
Schritt 5: Prüfen, ob das Gateway läuft
openclaw status
systemctl --user status openclaw-gateway.service
journalctl --user -u openclaw-gateway.service -f
Startet das Gateway nicht, ist openclaw doctor --non-interactive der erste Schritt. Danach zeigt dir journalctl --user -u openclaw-gateway.service -n 50 die letzten 50 Zeilen des Logs.
API-Keys: Claude oder GPT anbinden
Für Claude legst du in der Anthropic Console einen API-Key an und wählst im Assistenten „Anthropic API key“. Du kannst den Key auch direkt übergeben und danach prüfen, ob die Modelle verfügbar sind, so wie es die Anthropic-Seite von OpenClaw zeigt:
openclaw onboard --anthropic-api-key "$ANTHROPIC_API_KEY"
openclaw models list --provider anthropic
Nimm dafür einen API-Key, kein Claude-Abo. Anthropic schreibt auf der Seite Legal and compliance, dass die Anmeldung mit einem Abo für die normale Nutzung von Claude Code und Anthropics eigenen Apps gedacht ist. Drittanbietern erlaubt Anthropic nicht, Anfragen über die Zugangsdaten von Free-, Pro- oder Max-Abos ihrer Nutzer zu leiten. OpenClaw selbst rät bei neuen Setups ebenfalls zum API-Key, weil Token-Anmeldungen bei Anthropic ablaufen und widerrufen werden können. Ein Key wird nach Verbrauch abgerechnet, und für gemeinsam genutzte Automatisierung und planbare Kosten im laufenden Betrieb hält OpenClaw das für die bessere Wahl.
Für GPT erstellst du einen Key im Dashboard der OpenAI Platform und folgst der OpenAI-Seite von OpenClaw:
openclaw onboard --auth-choice openai-api-key
openclaw models list --provider openai
Mit einem ChatGPT-Abo geht es auch ohne Key. OpenAI führt OpenClaw auf seiner Seite zu Sign in with ChatGPT als Open-Source-Integration, und in unterstützten Apps können berechtigte Abonnenten von ChatGPT Plus und Pro ihr Abo für KI-Anfragen einsetzen. Die Nutzung zählt dann zu den bestehenden Limits deines Abos, zusätzliches Kontingent bekommst du nicht. In den Einstellungen von ChatGPT kannst du unter Usage für jede App ein Wochenlimit festlegen. OpenClaw führt diesen Weg noch als Beta, und OpenAI muss ihn für dein Konto freigeschaltet haben.
Auf dem VPS startest du diese Anmeldung laut der OpenAI-Seite von OpenClaw mit openclaw models auth login --provider openai --method siwc. Danach springt der Browser auf http://localhost:8080/auth/callback zurück. Weil dein Browser nicht auf dem VPS läuft, öffnest du vorher auf deinem eigenen Rechner diesen Tunnel und lässt ihn laufen:
ssh -N -L 8080:127.0.0.1:8080 user@gateway-host
Den Anmeldelink öffnest du dann auf diesem Rechner und erlaubst dabei das Token-Sharing. Ohne diese Freigabe speichert OpenClaw zwar dein Konto, kann aber keine Modelle aufrufen.
Die Zugangsdaten liegen danach auf dem Server. Laut OpenClaw kann alles unter ~/.openclaw/ Geheimnisse oder private Daten enthalten, und die Seite Secrets and storage empfiehlt die Rechte 700 für Ordner und 600 für Dateien. Behandle diesen Ordner und deine API-Keys wie Passwörter. Läuft auf demselben VPS auch Codex CLI, gilt das für dessen Login-Datei genauso: OpenAI schreibt in der Codex-Doku, dass du ~/.codex/auth.json wie ein Passwort behandeln sollst, weil sie Zugriffstokens enthält.
Dashboard sicher erreichen: Loopback, SSH-Tunnel oder Tailscale
Nach einer normalen Installation lauscht das Gateway auf 127.0.0.1, Port 18789, und verlangt eine Anmeldung. Das Dashboard ist laut Dashboard-Doku eine Admin-Oberfläche mit Chat, Konfiguration und Freigaben für Befehle, und die gehört nicht ins offene Internet. Die Seite Linux server nennt den sicheren Standard: Gateway auf Loopback lassen und per SSH-Tunnel oder Tailscale Serve zugreifen. Vorsicht mit Docker: In einem Container ist der Standard laut Gateway-Doku nicht Loopback, sondern auto, und das heißt 0.0.0.0.
Variante 1: SSH-Tunnel
Diesen Befehl führst du auf deinem eigenen Rechner aus, so steht er in der Doku zum Fernzugriff. Ersetze user@gateway-host durch deinen SSH-Login, also Benutzer und IP-Adresse des VPS:
ssh -N -L 18789:127.0.0.1:18789 user@gateway-host
Solange der Tunnel steht, öffnest du http://127.0.0.1:18789/ im Browser. Die Anmeldung ersetzt der Tunnel nicht. Fragt das Dashboard nach dem Gateway-Secret, zeigst du das Token auf dem VPS mit openclaw gateway auth-token --show an und fügst es unter „Gateway secret“ ein.
Variante 2: Tailscale Serve
Nutzt du Tailscale, führst du als Benutzer openclaw diese Befehle aus der DigitalOcean-Anleitung aus:
curl -fsSL https://tailscale.com/install.sh | sudo sh
sudo tailscale up
openclaw config set gateway.tailscale.mode serve
openclaw gateway restart
Danach öffnest du https://<magicdns>/ auf einem Gerät in deinem Tailnet. Laut Tailscale-Seite bleibt das Gateway mit Serve auf 127.0.0.1, und das Dashboard ist nur aus deinem Tailnet erreichbar. Verwechsle Serve nicht mit Funnel: Funnel stellt das Dashboard per HTTPS ins öffentliche Internet und läuft nur mit einem gemeinsamen Passwort. Für einen privaten Agenten brauchst du das nicht.
Willst du auch SSH nur noch über Tailscale erlauben, beschreibt die Seite Linux server die Reihenfolge: zuerst Tailscale installieren und den VPS ins Tailnet holen, dann eine zweite SSH-Sitzung über die Tailscale-Adresse testen und erst danach das öffentliche SSH einschränken.
Was du lassen solltest
Binde das Gateway nicht an alle Netzwerkschnittstellen und öffne Port 18789 nicht in der Firewall. Die Seite zur Netzwerk-Erreichbarkeit ist da eindeutig: Das Gateway darf nie ohne Anmeldung auf 0.0.0.0 erreichbar sein. Wie viele Gateways trotzdem offen im Netz standen, hat Censys gezählt: Am 31. Januar 2026 fand Censys 21.639 öffentlich erreichbare Instanzen. Die meisten verlangten immerhin noch ein Token.
Ob nur offen ist, was offen sein soll, prüfst du von einem anderen Rechner aus mit dem Scan aus der Doku. Statt <public-ip> setzt du die öffentliche IP deines VPS ein:
nmap -sT -p 1-65535 <public-ip> --open
Erwarten solltest du SSH und das, was du bewusst freigegeben hast, aber nicht 18789. Danach lässt du auf dem Server das Sicherheits-Audit von OpenClaw laufen:
openclaw security audit
openclaw security audit --deep
openclaw security audit --fix
Das Audit prüft unter anderem, wer deinem Agenten schreiben darf, wie das Gateway erreichbar ist, ob Tokens zu schwach sind und wie die Dateirechte stehen. --deep versucht zusätzlich eine Live-Prüfung des Gateways. --fix greift bewusst nur wenig ein und setzt unter anderem die Rechte auf 600 für Dateien und 700 für Ordner.
Updates, Skills und Backups
Loopback allein reicht nicht. Bei CVE-2026-25253 übernahm das Dashboard eine Gateway-Adresse aus einem Link, verband sich ohne Rückfrage und schickte dabei das gespeicherte Token mit. Laut GitHub-Advisory genügte ein Klick auf einen präparierten Link oder der Besuch einer bösartigen Seite, und mit dem Token konnte ein Angreifer die Konfiguration ändern und Code auf dem Server ausführen. Das funktionierte auch bei Instanzen, die nur auf Loopback lauschten, weil der Browser des Opfers die Verbindung aufbaute. Im NVD-Eintrag steht ein CVSS-Wert von 8,8, also hoch. Behoben ist die Lücke seit Version 2026.1.29.
Halte OpenClaw deshalb aktuell. Laut Update-Seite ist das der empfohlene Befehl:
openclaw update
Er erkennt, wie du OpenClaw installiert hast, prüft die neue Version, während das alte Gateway weiterläuft, und aktiviert und kontrolliert sie danach.
Bei Skills ist die Skills-Doku deutlich: Skills von Dritten behandelst du als nicht vertrauenswürdigen Code. Lies sie, bevor du sie einschaltest.
Gib dem Agenten außerdem eigene Konten. Für einen Agenten, den ein Team teilt, rät die Seite Linux server zu einer eigenen Umgebung, die nicht mit privaten Apple- oder Google-Konten, persönlichen Browserprofilen oder Passwortmanagern verbunden ist. Wir halten das auch bei einem privaten Agenten für richtig, und ein eigener VPS macht es dir leicht.
Zu den Backups: OpenClaw legt Konfiguration, Zugangsdaten und Sitzungen unter ~/.openclaw/ ab, die Arbeitsdateien des Agenten unter ~/.openclaw/workspace/. Ein Archiv erstellst du laut DigitalOcean-Anleitung mit:
openclaw backup create
Backups sind in unseren VPS-Paketen nicht enthalten. Kopier die Archive deshalb auf einen zweiten Rechner.
KI-VPS mieten: welches Paket passt?
OpenClaw selbst ist genügsam. Ein Gateway mit API-Modellen läuft laut Doku ab 1 GB RAM, empfohlen sind 2 GB oder mehr. Bei uns heißt das:
- Ein OpenClaw-Gateway: VPS-XS Premium für 4,20 € im Monat. 2 GB DDR5-RAM, 2 geteilte vCores auf einem AMD Ryzen 9 9950X, 20 GB NVMe-Speicher und 5 TB Traffic im Monat. Damit erfüllst du die Empfehlung von 2 GB, und der Speicher liegt weit über dem Minimum von 500 MB.
- OpenClaw mit Browser-Skills oder zusammen mit Claude Code: VPS-S ab 5,50 € im Monat. Claude Code nennt in seinen Systemanforderungen 4 GB RAM als Minimum. VPS-S Standard hat 4 GB DDR4 und 3 geteilte vCores auf einem AMD EPYC 7452 für 5,50 €. VPS-S Premium mit Ryzen 9 9950X und DDR5 kostet 8,40 €.
- Mehrere Agenten oder OpenClaw neben n8n und Docker: VPS-M ab 11,10 € im Monat. Dafür bekommst du als Standard 8 GB DDR4 und 4 geteilte vCores auf dem AMD EPYC 7452. Premium mit 8 GB DDR5 und 3 geteilten vCores auf dem Ryzen 9 9950X kostet 16,80 €. Was n8n selbst braucht, steht in unserem n8n-Leitfaden (auf Englisch).
Die Pakete für KI-Agenten findest du nebeneinander auf unserer Seite VPS für KI-Agenten. Jedes hat KVM mit vollem Root-Zugriff, dedizierten RAM, geteilte vCores, DDoS-Schutz und NVMe-Speicher in einem Rechenzentrum in der EU. Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt., den genauen Betrag für dein Land zeigt der Checkout. Du zahlst monatlich und kündigst im Kundenbereich. Bei Premium wählst du das Betriebssystem im Bestellformular, dort ist Ubuntu 24.04 LTS als empfohlen markiert. Die Standard-Pakete haben im Checkout keinen Schritt für das Betriebssystem. Willst du dort ein bestimmtes System wie Ubuntu 24.04 LTS, eröffne nach der Bestellung ein Ticket.
Wir verkaufen den Server. Den Agenten und dein KI-Konto bringst du selbst mit. Space-Node ist weder mit der OpenClaw Foundation noch mit Anthropic oder OpenAI verbunden.
FAQ
Wie viel RAM braucht OpenClaw auf einem VPS? Die Hosting-FAQ von OpenClaw nennt 1 GB als absolutes Minimum und empfiehlt 2 GB oder mehr. Die DigitalOcean-Anleitung kommt mit 1 GB und 2 GB Swap aus und rät zu einem Server mit 2 GB, wenn der Speicher trotzdem knapp wird. Lokale Modelle passen auf einen so kleinen Server nicht.
Braucht OpenClaw eine GPU? Nicht mit API-Modellen. Claude läuft bei Anthropic und GPT bei OpenAI, auf dem VPS laufen nur das Gateway und die Werkzeuge, die es aufruft. Eine GPU wäre nur für lokale Modelle ein Thema, und von denen rät OpenClaws eigene Anleitung auf kleinen Servern ab.
Kann ich mein Claude-Abo mit OpenClaw nutzen? Nimm einen API-Key von Anthropic. Laut Anthropic ist die Anmeldung mit einem Abo für die normale Nutzung von Claude Code und Anthropics eigenen Apps gedacht, und Drittanbieter dürfen Anfragen nicht über die Zugangsdaten von Free-, Pro- oder Max-Abos ihrer Nutzer leiten. OpenClaw empfiehlt für neue Setups ebenfalls einen API-Key, weil Token-Anmeldungen ablaufen und widerrufen werden können.
Funktioniert ChatGPT Plus oder Pro mit OpenClaw? Ja, sofern OpenAI den Weg für dein Konto freigeschaltet hat. OpenAI führt OpenClaw als Open-Source-Integration für Sign in with ChatGPT, nutzbar für berechtigte Abonnenten von Plus und Pro. Die Nutzung zählt zu den bestehenden Limits deines Abos, mehr Kontingent gibt es dadurch nicht. In OpenClaw ist dieser Weg noch Beta. Willst du eine getrennte Abrechnung nach Verbrauch, nimm einen API-Key von OpenAI.
Muss ich Port 18789 öffnen, um ans Dashboard zu kommen? Nein. Lass das Gateway auf Loopback und nutze einen SSH-Tunnel oder Tailscale Serve. Die Doku von OpenClaw sagt, dass das Gateway nie ohne Anmeldung auf 0.0.0.0 erreichbar sein darf. Censys zählte am 31. Januar 2026 schon 21.639 öffentlich erreichbare OpenClaw-Instanzen.
Läuft OpenClaw weiter, wenn ich mich von SSH abmelde?
Ja, wenn der Assistent mit openclaw onboard --install-daemon den systemd-Benutzerdienst eingerichtet hat und für diesen Benutzer Lingering an ist (loginctl enable-linger). Die Gateway-Doku nennt genau das den unterstützten Weg, das Gateway ohne Login-Sitzung laufen zu lassen.
Welches Linux nehme ich am besten? Ubuntu LTS. Die FAQ von OpenClaw nennt es den am besten getesteten Weg unter Linux, und die DigitalOcean-Anleitung nutzt Ubuntu 24.04 LTS. Bei unseren Premium-Paketen ist Ubuntu 24.04 LTS im Bestellformular als empfohlen markiert. Bei Standard fragst du nach der Bestellung per Ticket danach.
Installiert ihr OpenClaw für mich? Nein. Ein Ein-Klick-Image haben wir noch nicht. Du installierst und betreibst OpenClaw selbst mit vollem Root-Zugriff, so wie oben beschrieben. Bei Fragen zum VPS hilft unser Support jeden Tag von 08:00 bis 20:00 UTC (im Winter 9 bis 21 Uhr deutscher Zeit) per Live-Chat, Discord und E-Mail, auf Englisch oder Niederländisch.
Gibt es die Doku von OpenClaw auf Deutsch? Teilweise. Unter docs.openclaw.ai/de gibt es eine Übersetzung, die bei den Node-Versionen aber noch ältere Zahlen nennt als die englische Seite. Für Versionen und Befehle ist die englische Doku maßgeblich.
Quellen
Alle aufgerufen am 28. Oktober 2026:
- OpenClaw-Doku (auf Englisch): Install, Linux server, DigitalOcean, Hosting-FAQ, Gateway, Fernzugriff, Tailscale, Dashboard, Netzwerk-Erreichbarkeit, Secrets and storage, Sicherheits-Audit, Skills, Updates, Anthropic und OpenAI; dazu die deutsche Installationsseite
- OpenClaw-Projekt: Website und Introducing OpenClaw
- Anthropic: Legal and compliance und Claude Code Setup
- OpenAI: Sign in with ChatGPT und Codex Authentication
- CVE-2026-25253: NVD und GitHub-Advisory GHSA-g8p2-7wf7-98mq
- Censys: OpenClaw in the Wild, 31. Januar 2026
- Node.js: Command-line API und die Paketliste für Node 24 bei NodeSource